Die App steht im Store – Nischenseiten Challenge Wochen 9-10

wunsch-koalaIn den letzten beiden Wochen habe ich die erste Version der Android App veröffentlicht. Wie ich dabei vorgegangen bin und woran es bei iOS noch hakt erzähle ich in diesem Status-Bericht.

Überblick über die Artikel-Serie

  1. Nischenseiten-Challenge 2014 – Ich bin dabei
  2. Meine Nische und Domain – Nischenseiten-Challenge Woche 1
  3. Joey erwacht zum Leben – Nischenseiten-Challenge Woche 2
  4. Joey macht die ersten Schritte – Nischenseiten-Challenge Woche 3
  5. Neue Funktionen und erste Tester – Nischenseiten-Challenge Woche 4
  6. Wunschlisten anfordern und Feintuning – Nischenseiten-Challenge Woche 5
  7. Erste Schritte zur App – Nischenseiten-Challenge Woche 6
  8. Die App nimmt Formen an – Nischenseiten-Challenge Wochen 7-8
  9. Die App steht im Store – Nischenseiten Challenge Wochen 9-10
  10. 20 Nischenseiten im Conversion-Check
  11. 10 weitere Nischenseiten im Conversion-Check
  12. Keine iOS App aber neue User – Nischenseiten Challenge Wochen 11-12
  13. Mein Fazit zur Nischenseiten Challenge 2014

Entwicklung mit Phonegap Build

Wie bereits in einem älteren Statusbericht erwähnt, nutze ich Phonegap um die App mit Webtechnologien zu entwickeln und mich nicht mit nativem Coding herum zu schlagen.

Da ich mich auch mit der Umwandlung (Kompilierung) in den nativen Code nichts am Hut haben möchte, benutze ich ergänzend dazu Phonegap Build. Dort lädt man seinen HTML-Code hoch und kann die nativen Apps herunter laden.

Mein HTML-Code ist total simpel und eigentlich nur eine Weiterleitung auf die Seite, die automatisch auf die App-Ansicht umspringt. In späteren Version wird der Code mit Sicherheit etwas aufwändiger, damit auch Features wie Push-Nachrichten funktionieren.

So einfach das in der Theorie klingt, gab es in der Praxis einige Fallstricke. So wurden erst mal alle externen Links direkt in der App geöffnet. Möchte man seine Wunschliste bei Facebook teilen, wird Facebook direkt in der App geöffnet. Bei Android kommt man zwar mit dem zurück-Button wieder zu App, aber bei iOS ist der User aufgeschmissen.

Die Veröffentlichung unter Android

Bei Android ist die eigentliche Veröffentlichung recht zügig erledigt. In der Google Play Developer Console muss man sich zunächst als Entwickler registrieren, was einmalig 25$ kostet.

Anschließend kann man recht bequem die Daten für den Store einstellen, Name, Logo, Beschreibung etc.

Etwas knifflig ist dann nur noch die Bereitstellung der App selbst. Damit die App akzeptiert wird, muss sie signiert sein. Die Signatur kann man mit Java selbst erstellen, nach ein wenig googeln hatte ich den entsprechenden Befehl gefunden.

Die Signatur lädt man dann bei Phonegap Build mit hoch und bekommt eine korrekt signierte App, die man bei Google Play hochladen kann.

Damit war die App fertig und ich habe sie veröffentlicht. Ein paar Stunden später stand die App im Store.

Hier gehts zur App in Google Play

Die Veröffentlichung unter iOS

Der Prozess bei iOS ist ähnlich. Die Gebühr ist mit 99$ pro Jahr eine ganze Ecke höher und die Signierung der App ist eine ganze Ecke komplizierter, vor allem wenn man wie ich keinen MAC benutzt. So muss z.B. selbst zum Testen der App eine Signatur erstellt werden, die an ein bestimmtes Gerät gekoppelt ist. Der genaue Prozess würde hier den Rahmen sprengen und daher verweise ich einfach auf ein gutes Tutorial zur iOS Signatur.

Bei iOS habe ich auch noch Probleme mit dem Öffnen von externen Links. Zum Upload der App braucht man noch ein extra Programm, was nur unter MAC OS läuft. Daher steht die App noch nicht im Store.

Zusammenfassung

Da ich den Prozess für ein Kundenprojekt vor einiger Zeit schon mal durchlaufen hatte, hat die Veröffentlichung ganz gut geklappt. Trotz der diversen Frameworks war es aber noch eine ganze Menge manuelle Anpassung und Handarbeit.

Zeit und Kosten

In den beiden Wochen habe ich etwa 6 Stunden in das Projekt gesteckt. Die beiden Entwickler-Registrierungen haben zusammen umgerechnet ca. 90€ gekostet. Da ich dieses Jahr noch 2 andere Apps plane, rechne ich mal ein Drittel davon als Kosten für das Projekt. Einnahmen gab es keine.

  • Zeit: 60 h
  • Ausgaben: 40,84 €
  • Einnahmen: 0,47 €

Blick über den Tellerrand

Viele Teilnehmer der Challenge sind inzwischen nicht mehr dabei und veröffentlichen keine Status-Berichte mehr. Andere sind aber noch fleißig an ihrer Nischenseite dran.

Interessant fand ich den Bericht von Claude, der für seine Nischenseite ein Interview gemacht hat. In seinem Artikel gibt er Tipps für interessante Interviews.

Ben Müller war ja von Anfang an sehr aktiv und ist natürlich auch noch dabei. In seinem letzten Artikel freut er sich über seine ersten richtigen Einnahmen.

Fazit

Ich freue mich, endlich die App im Google Play Store zu haben. Ich hoffe, dass ich die iOS Version in den nächsten beiden Wochen ebenfalls an den Start bringen kann. Im nächsten Schritt möchte ich den Login für die User vereinfachen und die Facebook-Integration angehen.


Ein Gedanke zu “Die App steht im Store – Nischenseiten Challenge Wochen 9-10
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