Mein Fazit zur Nischenseiten Challenge 2014

nischenseiten-challenge-2014Wir schreiben den 2. Juni 2014 und damit ist die Nischenseiten Challenge offiziell zu Ende. Es waren 13 spannende aber auch stressige Wochen. In diesem Artikel ziehe ich ein Fazit aus meiner Seite und der Challenge selbst.

Überblick über die Artikel-Serie

  1. Nischenseiten-Challenge 2014 – Ich bin dabei
  2. Meine Nische und Domain – Nischenseiten-Challenge Woche 1
  3. Joey erwacht zum Leben – Nischenseiten-Challenge Woche 2
  4. Joey macht die ersten Schritte – Nischenseiten-Challenge Woche 3
  5. Neue Funktionen und erste Tester – Nischenseiten-Challenge Woche 4
  6. Wunschlisten anfordern und Feintuning – Nischenseiten-Challenge Woche 5
  7. Erste Schritte zur App – Nischenseiten-Challenge Woche 6
  8. Die App nimmt Formen an – Nischenseiten-Challenge Wochen 7-8
  9. Die App steht im Store – Nischenseiten Challenge Wochen 9-10
  10. 20 Nischenseiten im Conversion-Check
  11. 10 weitere Nischenseiten im Conversion-Check
  12. Keine iOS App aber neue User – Nischenseiten Challenge Wochen 11-12
  13. Mein Fazit zur Nischenseiten Challenge 2014

Joey, Top oder Flop?

joeyZu Beginn der Challenge kam ich sehr gut vorwärts. Eine erste nutzbare Version war recht schnell fertig. Dann habe ich mich ziemlich früh für die Umsetzung der Smartphone App entschieden und den Aufwand unterschätzt. Ich halte das nach wie vor für eine gute Sache, hätte die App aber vielleicht erst etwas später im Projekt angehen sollen.

Mit der Vermarktung der Seite war es andersrum. Hier tat ich mich zu Beginn ziemlich schwer. Kaum jemand schien sich für die Seite zu interessieren und ich begann schon am Mehrwert zu zweifeln. Im Laufe des Projekts wurde mir dann klar, dass es keinen Sinn macht Leute anzusprechen, die gerade keinen Geburtstag/Hochzeit etc. haben. Erst gegen Ende des Projekts nahmen dann die Anmeldungen und aktiven Wunschlisten zu.

Insgesamt halte ich das Projekt weiterhin für eine gute Idee, die aber ihre Zeit braucht.

Nischenseiten Challenge, Hilfe oder Bremse?

Zu Beginn der Challenge war ich wie fast alle Teilnehmer hochmotiviert und habe ausführliche Berichte geschrieben, bei anderen Teilnehmern alles gelesen, kommentiert etc. Im Laufe der Challenge wurde es dann langsam weniger. Die Berichte haben mich weiterhin motiviert, an der Seite zu arbeiten. Schließlich wollte ich am Ende der Woche etwas vorzeigen können.

Allerdings habe ich mich mehr und mehr gefragt, ob meine Berichte wirklich Mehrwert für die Leser haben. Das Schreiben der Berichte nahm auch recht viel Zeit in Anspruch. Zeit, die ich teilweise lieber in das Projekt selbst gesteckt hätte. Daher habe ich den Zyklus der Berichte dann auch auf alle 2 Wochen verlängert.

Auf jeden Fall super ist aber der Community-Gedanke der Challenge. Auf diesem Weg habe ich eine Reihe von tollen Leuten und Blogs kennengelernt.

Durch meine Analysen (Teil 1 und Teil 2) habe ich eine Menge über häufig auftretende Performance-Probleme gelernt. Dazu wird es in Zukunft sicher nochmal den ein oder anderen Artikel geben.

Joey und die Nischenseiten Challenge, ein fragwürdiges Paar

Ich wollte das Wunschlisten Projekt schon eine ganze Weile umsetzen und die Challenge kam da zu einem günstigen Zeitpunkt. Rückblickend muss ich aber zugeben, dass sich Joey nur bedingt für eine öffentliche Vorführung eignet. Es steckt doch eine Menge Programmierung dahinter, was die meisten Leute nicht für ihre eigenen Projekte adaptieren können. Auf der anderen Seite stach das Projekt so ein bisschen aus den Standard-Nischenseiten heraus.

Amtliches Endergebnis

In der letzten Woche habe ich nur etwa 2 Stunden in das Projekt gesteckt. Es gab aber 2 Verkäufe bei Amazon. Das nicht gerade berauschende Endergebnis lautet damit:

  • Zeit: 66 h
  • Ausgaben: 40,84 €
  • Einnahmen: 2,76 €

Wie gesagt, das Projekt braucht noch seine Zeit 😉

Fazit

Die Nischenseiten Challenge hat großen Spaß gemacht, war sehr lehrreich und ich habe viele interessante Leute kennen gelernt. Ich bin aber auch ganz froh, dass die Verpflichtung der regelmäßigen Berichte jetzt wegfällt und ich etwas mit bezahltem Traffic experimentieren kann.

Der vielleicht wichtigste Effekt war aber, dass ich durch die Challenge eine klare Vorstellung bekommen habe, wie es mit diesem Blog weitergeht. Meine Conversion-Analysen waren ein kleiner Test für die neue Ausrichtung. Mehr dazu gibt es dann nächste Woche in einem separaten Artikel.

Abschließend noch ein großes Dankeschön an Peer für die beeindruckende Organisation der Challenge, an Manuel für die wöchentlichen Zusammenfassungen und an Martin, der gegen Peer angetreten ist.

Wie fandest du die Challenge? Hast du ähnliche Erfahrungen gemacht wie ich?


5 Gedanken zu “Mein Fazit zur Nischenseiten Challenge 2014
  1. Hey Ben,

    vielen Dank für deine motivierenden Worte und Glückwunsch zu deinem guten Ergebnis. Weiterhin viel Erfolg. Wir bleiben in Kontakt.

    Schöne Grüße,
    Jonas

  2. Ja Jonas, danke – ich bin wirklich ganz zufrieden bis jetzt!

    Aber meine Worte sollten keine Worthülsen oder Durchhalteparolen sein, sondern eher meine Ansicht der Dinge – ich finde es wirklich toll was Du da entworfen hast, und vielleicht gehts Dir einfach nur wie mir mit meiner Nischenseite – der Markt für Deinen Joey ist noch nicht soweit – aber genau lässt sich doch prima arbeiten – was anderes mache ich mit 4k smartphones auch nicht – vielleicht lässt sich „um den Joey“ rumdenken und vielleicht an einer Zielgruppe „andocken“ die es schon gibt – genau so wie ich es auch mit dem LG G3 oder dem Iphone 6 mache – also ein „ähnliches Produkt“ welches zwar noch nicht die gewünschte Funktion aufweist, aber in die Richtung geht und dann den Mehrwert gebetsmühlenartig wiederholen…

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