Webworker Dashboard – Alle Daten auf einen Blick

webworker-dashboard-geek2Wer eigene Projekte im Netz betreibt oder Kundenprojekte betreut kennt das Problem: Die Besucherzahlen gibts bei Google Analytics, die Einnahmen beim Affiliate-Netzwerk oder Adsense, die Google-Positionen im SEO-Tool und für die aktuelle Anzahl an Facebook-Fans muss man zu Facebook. Wenn man zeitgleich mehrere Projekte im Blick haben möchte, ist man so eine ganze Weile unterwegs. Für eine Komplettübersicht muss man die Daten umständlich zusammenkopieren. Das vor einigen Tagen gestartete Webworker Dashboard ist ein Versuch Abhilfe zu schaffen und die Daten in einer Komplettübersicht anzuzeigen. In diesem Artikel stelle ich das Dashboard vor und schaue mir an, für wen es sich lohnt.

Erste Schritte mit dem Webworker Dashboard

Die Registrierung ist schnell erledigt und das Tool führt einen beim ersten Login mit einem kleinen Tutorial durch die Funktionen. Ein sehr cooles Feature, wie ich finde. Nach der Angabe der Domains ermittelt das Webworker Dashboard sofort die ersten Zahlen.

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Die Daten im Überblick

  • ROI (Return on Investment): Hier kann man momentan Ein- und Ausgaben sowie seine geleisteten Arbeitsstunden eintragen.
  • T100 (Top 100 Rankings): Trägt man hier seine SEO-Keywords ein, ermittelt das Dashboard automatisch die Position in den Suchergebnissen
  • PR (PageRank): Der aktuelle Google PageRank der Seite
  • DPop (Domain Popularität): Die Anzahl der eingehenden Links. Mit einem Klick auf die Zahl, sieht man auch die Links im Detail
  • GI (Google Index): Wie viele Seiten befinden sich im Google Index? Gerade bei neuen Seiten kann man hier gut sehen, ob Google die Seite schon gefunden und aufgenommen hat.
  • Alexa: Der Alexa Rang ist ein Maß für die Anzahl der Besucher. Er ist umstritten, spielt aber bei Dingen wie Banner-Vermarktung nach wie vor eine Rolle.
  • FB, TW, G+ Wenn man die sozialen Profile seiner Webseite einträgt, steht hier die Anzahl der Facebook Fans, Twitter Follower und Google +1

Die APIs

Das wahre Potential des Webworker Dashboards liegt meiner Meinung nach in der API-Anbindung. Neben den bekannten SEO-Tools kann man das Dashboard z.B. mit Google Analytics verknüpfen und bekommt so zusätzlich die aktuellen Besucherzahlen und Keywords ins Dashboard gespült.

Außerdem bietet das Webworker Dashboard auch eine eigene API an, mit der andere Anwendungen Daten an das Dashboard schicken können. Durch das automatische Zusammenführern verschiedener Daten lässt sich somit eine mächtige Komplettanalyse der eigenen Seiten erstellen.

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Was kostet der Spaß?

Das Webworker Dashboard ist momentan in zwei Tarifen verfügbar: Dem Blogger-Tarif mit bis zu 30 Domains für 17,85 € im Monat und den Webworker-Tarif mit bis zu 100 Domains für 29,75 €. Verglichen mit den Preisen der SEO-Tools ab 100 € aufwärts ist das auf jeden Fall ein fairer Preis. Beide Tarife kann man 14 Tage lang kostenlos testen.

An den Domain-Zahlen merkt man schon, dass das Webworker Dashboard vor allem für Leute gedacht ist, die viele eigene Seiten betreiben. Ich persönlich hätte einen kleinen Tarif mit 10 Domains oder so auch nicht schlecht gefunden, aber das Dashboard muss sich natürlich auch für die Betreiber lohnen.

Apropos Betreiber…

Hinter dem Webworker Dashboard steckt der nicht ganz unbekannte Ralf Bohnert und sein Partner Andreas Müller für die Technik.

Beide sind sehr freundlich und man kann denke ich kompetente Hilfe bei Problemen erwarten. Da das Webworker Dashboard ja doch einige sensible Daten sammelt ist es ein gutes Gefühl, die Verantwortlichen beim Namen zu kennen.

In eigener Sache

Als ich mich im Webworker Dashboard umgesehen habe, ist mir eine Sache sofort aufgefallen: Bei all den automatischen Zahlen und Daten muss man die eigenen Einnahmen immer manuell eintragen, womit der Effekt der Übersicht ziemlich verloren geht und man dafür genau so gut eine Excel-Tabelle verwenden kann.

Daher hatte ich die Idee, dass das Dashboard ja eigentlich mit meinem Plugin Affiliate Power zusammen arbeiten kann, was die Einnahmen ja sowieso ermittelt. Ralf und Andreas fanden die Idee super, da sie gerade die Webworker Dashboard API in Betrieb genommen hatten.

Daher haben wir beschlossen zu kooperieren. Die nächste Version von Affiliate Power wird eine Anbindung an die API vom Webworker Dashboard besitzen. So können die Einnahmen automatisch ins Dashboard importiert werden. Die Anbindung wird natürlich optional sein und auch in der Basic Version von Affiliate Power verfügbar sein.

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Fazit – Für wen lohnt sich das Webworker Dashboard?

Hat man nur 1-2 Seiten spart man nicht wirklich Zeit und bei reinen Spaß-Projekten interessieren einen die Daten in der Regel nicht besonders. Wer aber viele Projekte im Netz betreibt und damit Geld verdient tut gut daran, einen genaueren Blick auf das Webworker Dashboard zu werfen und es mal 14 Tage kostenlos zu testen. Der Account wird nach den 14 Tagen nicht automatisch kostenpflichtig, sondern erst wenn man sich aktiv dafür entscheidet.

Hier gehts zum Webworker Dashboard

2 Gedanken zu “Webworker Dashboard – Alle Daten auf einen Blick
  1. Bin gestern non der Beta auf den normalen Account umgesteigen und sehr zufrieden. Man hat alle wesentlichen zahlen auf einen Blick und kann (auch wenn das nicht die ursprüngliche Intention ist) auch die Mitbewerber beobachten. 😉

    Ärgerlich ist, dass seit gestern der SI nicht mehr angezeigt wird. Insgesamt scheint dem SI mehr Relevanz als dem OVI begemessen zu werden. Schade, aber nach Aussage von Bohn liegt das wohl an Sistrix.

    Kurzum: Ich empfehle das Webworker Dashboard gern weiter. Die Preise sind fair und bei Zahlung des Jahresbeitrags gibt es auch nochmal 20% Rabatt.

    Grüße aus dem sonnigen Hamburg,
    Ralf

  2. Hi Ralf,

    freut mich, dass du gute Erfahrungen gemacht hast. Die Idee auch ein paar Mitbewerber aufzunehmen ist verdammt gut, darauf bin ich noch gar nicht gekommen 😉

    SI ist mir persönlich nicht so wichtig. Ich finde, das kann nie mehr als ein grober Richtwert sein.

    Schöne Grüße und einen guten Start in die Woche,
    Jonas

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